Wolfram: Plansee-Chef Karlheinz Wex kritisiert EU-Kurs und fordert Recycling
KI-Zusammenfassung
Der Preis für Wolfram, ein zentrales Rüstungsmetall, hat sich seit Jahresbeginn mehr als verdreifacht und gehört damit zu den stärksten Rohstoffgewinnen. Ursache ist eine starke Marktknappheit, die durch den US-Exportstopp die europäische Versorgung zusätzlich unter Druck setzt. Karlheinz Wex, CEO der Plansee Group und Chef des größten europäischen Wolframverarbeiters, hält die EU-Reaktion für falsch: Brüssel unterschätze nach seiner Einschätzung, welche Rolle Recycling in der Wolframversorgung spielen müsse. Zugleich verweist Wex darauf, dass es in Europa eigene Vorkommen gibt, etwa den Tagebau von Tungsten West in Plymouth. Für die EU stellt sich damit die Frage, ob sie Primärgewinnung, Recycling und Schutz heimischer Rohstoffe konsequent verzahnt.