Zentralbanken verkaufen US-Staatsanleihen – Chinas Bestände auf 18-Jahres-Tief
KI-Zusammenfassung
Ausländische Regierungen haben im März massiv US-Staatsanleihen verkauft, um angesichts des Golfkriegs und steigender Ölpreise ihre Währungen zu stützen. China senkte seine Bestände um rund sechs Prozent auf 652,3 Milliarden Dollar, den niedrigsten Stand seit September 2008. Japan als größter ausländischer Gläubiger reduzierte seine Halterungen um etwa 47 Milliarden Dollar auf 1,191 Billionen Dollar; die Gesamtauslandsbestände fielen von 9,49 auf 9,25 Billionen Dollar. Der HSBC-Chefökonom für Asien, Frederic Neumann, erklärte, Wechselkursinterventionen hätten zentralbankgetriebene Verkäufe veranlasst; zudem würden Portfolios in Krisenzeiten taktisch umgeschichtet. Die April-Daten, die nächsten Monat erscheinen, dürften das Ausmaß der Stabilisierungsbemühungen offenlegen.
