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Politikneutral21. Mai 2026

Argentinische Aktivist*innen bringen Polizisten nach Angriff auf Fotograf vor Gericht

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KI-Zusammenfassung

Der Fotograf Pablo Grillo wurde am 12. März 2025 bei einer Demonstration in Argentinien von einem Polizisten mit einer Tränengaspatrone in den Kopf geschossen und kämpfte tagelang um sein Leben. Die Anklage gegen den Beamten gelang nicht den Sicherheitsbehörden oder der Regierung von Präsident Javier Milei, sondern dem zivilgesellschaftlichen Kollektiv „Mapa de la Policia“. Das Bündnis aus Organisationen wie CELS und CORREPI sowie Medien wie „Grito del Sur“ wertete Demonstrationsaufnahmen mit digitaler Forensik aus, identifizierte den Täter und bewies dessen strafrechtlich relevantes Fehlverhalten. Das Kollektiv dokumentiert seit 2022 systematisch Polizeigewalt in Buenos Aires gegen Straßenhändler*innen, Sexarbeiter*innen, Migrant*innen und Obdachlose.

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