Bundesregierung beteiligt sich mit 40 Prozent an Rüstungskonzern KNDS
KI-Zusammenfassung
Die Bundesregierung steigt mit 40 Prozent an dem deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS ein, der unter anderem den Kampfpanzer Leopard 2 und das Militärfahrzeug Boxer herstellt. Nach dem für den Sommer geplanten Börsengang würde Deutschland damit zunächst gleich viele Anteile halten wie Frankreich. Aus Regierungskreisen verlautete, die Beteiligung solle innerhalb von zwei bis drei Jahren auf 30 Prozent reduziert werden, wobei die gleichen Stimmrechte wie Frankreich erhalten blieben. Die Eigentümerfamilien Bode und Braunbehrens, die derzeit jeweils 25 Prozent halten, wollen den Börsengang zum Ausstieg nutzen. KNDS beschäftigt mehr als 11.000 Mitarbeiter, erzielte 2024 einen Umsatz von 3,8 Milliarden Euro und wird mit 18 bis 20 Milliarden Euro bewertet. Das Bundeswirtschaftsministerium übernimmt die Federführung bei dem Geschäft.
