EU senkt Wachstumsprognose und hebt Inflationserwartung wegen Iran-Kriegs an
KI-Zusammenfassung
Die Europäische Union wird ihre Frühjahrsprognose in dieser Woche nach unten korrigieren und die Inflationserwartungen nach oben anpassen, teilte Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis mit. Der Iran-Krieg und die Schließung der Straße von Hormus haben einen "stagflationären Schock" ausgelöst, bei dem Ölpreise über 100 Dollar pro Barrel bleiben. Die International Energy Agency (IEA) warnte, dass globale Ölreserven mit Rekordtempo schrumpfen und physische Engpässe in Europa bereits bis Monatsende drohen. Dombrovskis betonte, die fiskalischen Spielräume seien begrenzter als in der Corona-Pandemie; Hilfsmaßnahmen müssten zeitlich begrenzt und zielgerichtet sein, um die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen nicht weiter anzukurbeln. Die Freigabe strategischer Ölreserven läuft bereits.
