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Finanzenneutralvor 4 Std

Eurozonen-Inflation steigt im April auf 3,0 Prozent — EZB unter Druck

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KI-Zusammenfassung

Die Inflation in der Euro-Zone ist im April auf 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, nach 2,6 Prozent im März und 1,9 Prozent im Februar. Die Schnellschätzung des europäischen Statistikamts Eurostat lag im Rahmen der Erwartungen und spiegelt den Preisdruck infolge des Irankriegs wider. Der Handlungsdruck für die Europäische Zentralbank wächst, die an diesem Donnerstag über die Zinsen berät. Ökonom Diego Iscaro von S&P Global Market Intelligence sieht in den Daten eine echte Herausforderung für die EZB und prognostiziert weitere Teuerungssteigerungen; die Debatte verlagere sich zunehmend von der Frage, ob die Zinsen steigen, hin zum Wann. Eine sofortige Anhebung am Donnerstag gilt als unwahrscheinlich, könnte aber angesichts bereits gestiegener Anleiherenditen nach dem Ölpreisschock für weitere Marktbewegungen sorgen.

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