Iran-Krieg treibt deutsche Inflation im April auf 2,9 Prozent
KI-Zusammenfassung
Die Inflationsrate in Deutschland stieg im April auf 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, nach 2,7 Prozent im März, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Der Anstieg geht vor allem auf den Iran-Krieg zurück, der die Öllieferungen durch die Straße von Hormus blockiert hat — über diese Route wird normalerweise ein Fünftel des globalen Ölverbrauchs abgewickelt. Haushaltsenergie und Kraftstoff verteuerten sich im April um 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr, nachdem sie im März bereits um 7,2 Prozent gestiegen waren. Die Lebensmittelpreise beschleunigten sich auf 1,2 Prozent, gegenüber 0,9 Prozent im März. DekaBank-Chefvolkswirt Ulrich Kater warnte, dass der Inflationsdruck so lange anhalte, wie die Lieferkette aus dem Persischen Golf unterbrochen bleibt.
