Gold- und Silberrally könnte bei US-Iran-Friedensschluss neuen Schwung gewinnen
KI-Zusammenfassung
Spotgold stieg am Donnerstag um 1,2 Prozent auf 4.750 US-Dollar pro Unze, nachdem sich Hoffnungen auf einen Friedensschluss zwischen den USA und Iran nach 69 Tagen Krieg verdichteten. Silber legte noch stärker zu: Der Spotpreis kletterte um 3 Prozent auf 79,62 Dollar, die Juli-Futures sogar um 3,9 Prozent. Beide Metalle hatten 2025 mit Kursgewinnen von 66 beziehungsweise 135 Prozent Rekordstände erreicht, verzeichneten seit Jahresbeginn 2026 jedoch deutliche Volatilität. Ross Norman, Geschäftsführer der Edelmetall-Plattform Metals Daily, führt die jüngste Schwäche auf höhere Zinsen, einen durch gestiegene Ölpreise gestärkten US-Dollar und Gewinnmitnahmen bei überkauften Positionen zurück. Francis Tan, Chefstratege für Asien bei Indosuez Wealth Management, betonte gegenüber CNBC die Nutzung von Gold als Sicherungsinstrument: Im März konnten Anleger mit Gold-Allokationen starke Gewinne realisieren, um Aktienverluste auszugleichen. Philippe Gijsels von BNP Paribas Fortis und Paul Williams von Asia wurden ebenfalls als Marktbeobachter genannt.
