Goldman Sachs sieht KI und Energieresilienz als Treiber nordasiatischer Outperformance
KI-Zusammenfassung
Nordasiatische Aktienmärkte outperformen die südlichen Regionen des Kontinents deutlich, begründet durch besseren Schutz vor Energieschocks, stärkere fiskalische Spielräume und KI-Entwicklungen, so Goldman-Sachs-Stratege Tim Moe. Nordasien verfüge über "größere Puffer" und könne höhere Öl- und Gaspreise verkraften, während Südasien "weit weniger Reserven" habe und die fiskalische Kapazität fehle, um die Weitergabe höherer Energiepreise an die Wirtschaft abzufedern. Indonesien und Südasien seien ohne Technologiewerte und mit hoher Energieverwundbarkeit um 25 Prozent gefallen. Die bestperformenden Märkte Südkorea und Taiwan verzeichnen einen Tech-Anteil von rund 80 beziehungsweise 60 Prozent am jeweiligen Index; Südkorea legte seit Jahresbeginn mehr als 80 Prozent zu. Moe warnte jedoch, dass koreanische Halbleiteraktien wie Samsung Electronics und SK Hynix mit fünf- bis sechsfachen Gewinnen für dieses Jahr bewertet seien, was impliziere, dass der Markt die Profitabilität nicht langfristig halten wähne. Für Japan zeigte sich Moe optimistisch und nannte politische Stabilität unter Premierministerin Sanae Takaichi, solides Gewinnwachstum und KI-Robotik als positive Faktoren. In China outperformen A-Aktien mit einem Plus von 10 Prozent seit Jahresbeginn "deutlich" die in Hongkong gehandelten H-Aktien, unterstützt durch klare politische Maßnahmen.
