Intesa Sanpaolo sichert Zustimmung der Aktionäre für Übernahme von Monte dei Paschi
KI-Zusammenfassung
Die Aktionäre der italienischen Großbank Intesa Sanpaolo haben den Plänen von CEO Carlo Messina zur Übernahme des Rivalen Monte dei Paschi (MPS) zugestimmt und ihm damit ein starkes Mandat für eine Neuordnung der italienischen Bankenbranche erteilt. Intesa darf nun bis zu 5,7 Milliarden neue Aktien ausgeben: Für je zehn MPS-Papiere erhalten die Anleger 16 neue Intesa-Stammaktien plus einen Euro in bar. Um kartellrechtlichen Bedenken zuvorzukommen, will Messina die Marke MPS samt rund der Hälfte des Filialnetzes für drei bis 3,5 Milliarden Euro an den Versicherer Unipol Assicurazioni weiterreichen. Bei einer erfolgreichen Übernahme würde Intesa zur zweitgrößten Bankgruppe der Eurozone aufsteigen; Messina prognostiziert für 2029 einen Nettogewinn von mehr als 16 Milliarden Euro, 27 Millionen Kunden und rund zwei Billionen Euro verwaltetes Kundenvermögen. Als letzte Hürde muss die italienische Finanzaufsicht Consob das Angebotsdokument noch genehmigen, ehe das Angebot voraussichtlich zwischen Oktober und November an die Aktionäre geht – MPS wehrt sich bislang gegen das Angebot.