IWF rät Bank of England zu Zinssenkungsbereitschaft trotz Kriegsdruck
KI-Zusammenfassung
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Großbritanniens Wachstumsprognose für 2026 von 0,8 auf 1,0 Prozent angehoben, rät der Bank of England jedoch, bei Notwendigkeit die Leitzinsen zu senken. Die Notenbank hält den Bank Rate derzeit bei 3,75 Prozent; Markterwartungen hatten angesichts der durch den Iran-Krieg ausgelösten Inflationsdruck eher eine Zinserhöhung oder zumindest ein Halten erwartet. Der IWF warnt, dass höhere Energiepreise die Kopfinflation vorübergehend anheben und die Rückkehr zum 2-Prozent-Ziel um etwa ein Jahr verzögern werden, plädiert aber für Flexibilität in beide Richtungen. Die Geldpolitik solle restriktiv bleiben, um sekundäre Effekte auf Kerninflation und Lohnwachstum zu verhindern, aber auch expansiv werden können, falls die Konjunktur stärker leidet als erwartet.
