Japans Großbanken melden Rekordgewinne, Analysten warnen vor Abschwung
KI-Zusammenfassung
Die drei japanischen Großbanken Mitsubishi UFJ Financial Group, Sumitomo Mitsui Financial Group und Mizuho Financial Group haben im abgelaufenen Geschäftsjahr (bis März 2026) jeweils Rekordgewinne erzielt. Mitsubishi UFJ steigerte den Nettogewinn um 30 Prozent auf 2,4 Billionen Yen, Sumitomo Mitsui um 34 Prozent und Mizuho um 41 Prozent. Die Ertragslage profitiert von höheren Yen-Leitzinsen, die die Kreditmargen verbessern, sowie von robustem Unternehmensfinanzierungsbedarf und gestiegenen Provisionserlösen, wie Fitch-Direktorin Kaori Nishizawa erläutert. Nomura bewertet die drei Banken als unterbewertet und empfiehlt Sumitomo Mitsui sowie Mizuho als Top-Picks. Gleichwohl warnen Analysten vor einer moderierenden Gewinnentwicklung: Einmalige Effekte wie Marktgewinne und Akquisitionsbeiträge dürften nachlassen, während Kreditkosten steigen und makroökonomische sowie geopolitische Risiken zunehmen. UBS-Analyst Koichi Niwa betont, dass die Verbesserungen strukturellerer Natur seien als in früheren Zyklen, da höhere Inlandszinsen und stärkere Unternehmensnachfrage die Erträge stützen.
