Lufthansa rechnet mit fast 2 Milliarden Dollar zusätzlicher Treibstoffkosten
KI-Zusammenfassung
Die Lufthansa erwartet für 2026 zusätzliche Treibstoffkosten in Höhe von 1,7 Milliarden Euro (fast 2 Milliarden Dollar) infolge des Nahost-Konflikts und der damit verbundenen Blockade der Straße von Hormus. Das Unternehmen hat 80 Prozent seines Kerosinbedarfs abgesichert, will die Mehrkosten jedoch über Kosteneinsparungen und höhere Ticketeinnahmen auffangen. Im ersten Quartal 2026 verbuchte die Fluggesellschaft einen bereinigten operativen Verlust von 612 Millionen Euro bei einem um 8 Prozent gestiegenen Umsatz von 8,7 Milliarden Euro; der Nettogewinn fiel von 885 auf 665 Millionen Euro. Lufthansa-Chef Carsten Spohr bezeichnete die Lage als enorme Herausforderung, betonte aber die Widerstandsfähigkeit des Konzerns. Die Airline strich bereits 20.000 Kurzstreckenflüge, um 40.000 Tonnen Kerosin zu sparen. Auch die britische Billigfluggesellschaft EasyJet verzeichnete im März zusätzliche Treibstoffkosten von 25 Millionen Pfund (34 Millionen Dollar).
