Streamingdienste beleben Fernsehwerbung mit werbefinanzierten Abo-Modellen
KI-Zusammenfassung
Netflix und Disney führten 2022 werbefinanzierte Preisstufen ein, Amazon Prime Video folgte 2024. Lindsey Clay, Geschäftsführerin des Branchenverbands Thinkbox, betont, dass TV-Werbung nie verschwunden sei und weiterhin 85 Prozent aller konsumierten Videowerbung ausmache. Die Plattformen übernehmen dabei die beste Tradition des Fernsehspots: Zuschauer sollen etwas sehen, das sie nicht überspringen wollen. Clay verweist zugleich auf das Vertrauensproblem sozialer Medien, das Marken zunehmend vor Sicherheitsrisiken warne und TV-Werbung neu attraktiv mache. Die historischen Höhepunkte der Branche — von Hamlet-Zigarren über Coca-Cola bis Guinness — hatten das Format als kreativen Glanzpunkt etabliert. Nun kehren Streaming-Anbieter zu diesem Modell zurück, um ihre Abhängigkeit von reinen Abonnementeinnahmen zu verringern.
