Telekom-Anleihen: Kuponhöhe täuscht über identische Rendite von knapp 3,6 Prozent hinweg
KI-Zusammenfassung
Seit den massiven Leitzinserhöhungen der Notenbanken ab 2022 bieten Anleihen wieder attraktive Zinsen, auch wenn die Leitzinssätze ihre Hochs aus dem Jahr 2023 bereits deutlich unterschritten haben. Die Deutsche Telekom begebt Anleihen mit Mindestanlagesummen von 1000 Euro, die auch Privatanleger über die Börse Stuttgart erwerben können. Ein direkter Vergleich zweier Telekom-Anleihen mit Laufzeitende 2033 illustriert ein zentrale Mechanismus: Die jüngst begebene Anleihe zahlt einen Kupon von 3,375 Prozent, eine ältere Emission aus dem Jahr 2003 dagegen 7,5 Prozent. Dennoch liegt die jährliche Rendite bei beiden Papieren bei knapp 3,6 Prozent, da die höherverzinste Anleihe zu einem deutlichen Aufgeld gehandelt wird. Die Rendite bis zur Fälligkeit ergibt sich aus dem Kaufkurs, dem Nominalwert und den verbleibenden Kuponzahlungen — nicht aus der isolierten Kuponhöhe.
