Politikneutralvor 1 Std
Tunesien rutscht um 43 Plätze bei Pressefreiheit ab — Auslandsjournalisten dürfen nicht mehr einreisen
Tagesschautunesien-ist
KI-Zusammenfassung
Tunesien ist im weltweiten Index der Pressefreiheit innerhalb von nur vier Jahren um 43 Plätze abgestürzt. Die Regierung unter Präsident Kais Saïed hat die Spielräume für die freie Presse drastisch eingeschränkt. Lokale Journalisten arbeiten unter zunehmender Zensur und Repression. Zugleich verweigert die tunesische Regierung Journalisten aus dem Ausland die Einreise. Die Entwicklung markiert einen scharfen Einschnitt für ein Land, das nach dem Arabischen Frühling 2011 als vielversprechendes Beispiel für Demokratisierung galt.
