Vorplatz des Berliner Abgeordnetenhauses nach Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer benannt
KI-Zusammenfassung
Der bisher namenlose Vorplatz des Berliner Abgeordnetenhauses wurde am 7. Mai 2026 im Rahmen eines Festakts nach der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer (1921–2025) benannt. Parlamentspräsidentin Cornelia Seibeld (CDU) würdigte Friedländer bei der Feierstunde im Plenarsaal als große Berlinerin, deren Leben zur dauerhaften Erinnerung verpflichte. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) betonte, Friedländer habe trotz ihrer Deportation ins KZ Theresienstadt und der Ermordung von Mutter und Bruder im KZ Auschwitz stets auf Humanität und Toleranz gesetzt. Friedländer emigrierte 1945 in die USA und kehrte erst 2008 mit 88 Jahren nach Berlin zurück, wo sie bis zu ihrem Tod am 9. Mai 2025 unermüdlich für Aufklärung und Erinnerung arbeitete.
