Xi Jinping baut diplomatisches Gewicht vor geplantem USA-Besuch aus
KI-Zusammenfassung
Chinas Staatspräsident Xi Jinping bereitet seltene Staatsbesuche in Ägypten und voraussichtlich Indien vor, bevor er Ende September voraussichtlich in die USA reist. Nach Jahren zurückgefahrener Auslandsreisen zeigt das Programm, welche außenpolitischen Prioritäten Peking setzt: Xi nahm 2026 bisher nur an einem Staatsbesuch in Nordkorea teil, während mehr als 20 Staats- und Regierungschefs, darunter US-Präsident Donald Trump, in die chinesische Hauptstadt kamen. Die aktuelle Reise führt ihn zunächst zum Gipfel der Shanghai Cooperation Organisation (SCO) nach Bischkek, anschließend nach Kairo; danach soll er am 12. und 13. September am BRICS-Gipfel in Neu-Delhi teilnehmen. Peking nutzt die diplomatische Offensive, um angesichts des Iran-Kriegs, der Handelsspannungen mit Washington und wachsender Sicherheitsrisiken durch Künstliche Intelligenz als verantwortungsvollere globale Macht aufzutreten.