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EU-Kommission beanstandet Metas Kinderschutzmaßnahmen

Heise Onlinegegeben-meta

KI-Zusammenfassung

Die EU-Kommission hat Meta offiziell mitgeteilt, dass der Konzern seine selbst gesetzte Altersgrenze von 13 Jahren auf Instagram und Facebook nicht ausreichend durchsetzt. Exekutiv-Vizepräsidentin Henna Virkkunen betonte, Geschäftsbedingungen müssten konkrete Schutzmaßnahmen begründen, nicht bloße Absichtserklärungen bleiben. Laut Kommission geben Kinder ein falsches Geburtsdatum an, und rund 12 Prozent der Nutzer auf Metas Plattformen sind Minderjährige. Die Feststellung ist der letzte formale Schritt vor möglichen Strafen unter dem Digital Services Act (DSA). Meta kann nun auf die Befunde reagieren, bevor die Kommission Bußgelder verhängt. Die Kommission betonte, es gehe nicht um die Festlegung eines allgemeinen Mindestalters für Social Media, sondern um die Durchsetzung der DSA-Plattformregulierung. In zwei von vier 2023 eingeleiteten Verfahren gegen Meta zum Minderjährigenschutz ist damit die letzte Stufe vor einer Beilegung oder Sanktionierung erreicht.

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