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Gesellschaftnegativevor 1 Std

Rechte Gewalt in Berlin-Marzahn: Beobachter dokumentieren Alltagsrassismus

Deutsche Welleberlin-gewalt

KI-Zusammenfassung

Im Berliner Stadtteil Marzahn-Hellersdorf beobachten junge Menschen wie die 30-jährige Anne die extrem rechte Szene und dokumentieren rechte Gewalt, Propaganda und Alltagsrassismus. Anne, deren richtiger Name aus Sicherheitsgründen nicht genannt wird, berichtet der DW von Neonazis, die Straßendominanz durch Aufkleber und Graffiti demonstrieren wollen. Die Aktivistinnen und Aktivisten registrieren Vorfälle in verschiedenen Berliner Stadtvierteln, um das Ausmaß der Gefahr sichtbar zu machen und Betroffenen eine Stimme zu geben. Anne berichtet von Bedrohungen wegen pinkfarbener Haare oder vermeintlich linker Markenkleidung sowie von mehreren neonazistisch motivierten Raubüberfällen. Marzahn-Hellersdorf, Europas größtes Plattenbauviertel, ist ein sozialer Brennpunkt, in dem offiziell jedes vierte Kind als arm gilt. Die U-Bahn-Verbindung in die Citymitte am Alexanderplatz dauert nur 20 Minuten, doch für viele Anwohner bleibt die Innenstadt psychisch weit entfernt.

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