Xi hält Pezeshkian auf Abstand vor geplantem Treffen mit Trump im Weißen Haus
KI-Zusammenfassung
Chinas Staatspräsident Xi Jinping traf den iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian am Dienstag nur zu einem kurzen, unauffälligen Gespräch am Rande des Gipfels der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) in Kirgisistan. Während iranische und indische Medien über das Treffen berichteten, verschwiegen chinesische Staatsmedien wie die KP-Flaggschiffzeitung People's Daily den Termin, obwohl sie andere Begegnungen Xis deutlich prominenter aufbereiteten. Han Shen Lin, Geschäftsführer für Großchina bei der Washingtoner Beratungsfirma Asia Group, wertet dies als bewusste optische Distanzierung: Peking wolle die strategische Beziehung zu Teheran erhalten, ohne vor dem geplanten Treffen Xi Jinpings mit US-Präsident Donald Trump in Washington das Signal zu senden, man stehe auf der iranischen Seite. Die gemeinsame Erklärung der SCO verurteilte zwar Militärschläge gegen den Iran und bekräftigte das Recht auf zivile Nutzung der Kernenergie im Rahmen des Nichtverbreitungsvertrags; konkrete militärische oder wirtschaftliche Hilfszusagen enthielt das Papier jedoch nicht.